„Sommer hat gelogen“

Der Debut-Gedichtband „Sommer hat gelogen” von Bastian Geiken zeigt ihn als feinen Beobachter. Seine Gedichte sind in Episoden und Geschichten verwobene Gedanken, wie in Alltagsechtzeit umgesetzt.

Die Kritik bohrt mit augenzwinkerndem Schmunzeln auf sich selbst ein, baut breite Rahmen um die Bilder, aus deren Flächen der feine Farbstrich schimmert. Auch das Absurde und Skurrile hängt gut in seiner Galerie, wo selbst althergebrachte Motive und Szenerien nicht wie totgemauerte, Fingerzeigmahnmale in den Weg gewuchtet werden, sondern, wie eine Fata Morgana, zu vibrieren und neu zu leben beginnen.

Man liest einen Weg, spürt Geschichten, reflektiert Steinchen an Steinchen das Mosaik und schmunzelt mit den Worten. Eine bemerkenswerte Reise durch das Grau und wieder daraus heraus. Mit charmantem Lächeln über unsere Irrtümer und Vormachereien. Und das Gute: Er lehnt die Fenster an!

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