Wenn Sound und Wine Kultur komponieren

Am 10. Juni 2017 lädt die junge, innovative und spritzige Weinmesse Sound of Wine zu einem place-to-be für alle Weinliebhaber. Und das in einer einzigartigen Location: Der Wiener Trabrennbahn Krieau. Wenn Sound und Wine Kultur komponieren, entstehen eindrückliche Genusserlebnisse. Im großen und exklusiven KulturToDate-Interview erzählt Thomas Jabornegg, ein guter Geist von Sound of Wine, über die Besonderheiten des Events und des geschmackvollen Rebensafts.

Weinmessen gibt es einige – Was ist das Besondere an Sound of Wine?
Thomas Jabornegg: „Frei nach unserem Motto – Wein ist für alle da! – stehen die Sound of Wine-Messen für eine ungezwungene Atmosphäre in coolen Locations und guter Musik. Die Gäste sollen sich wohl fühlen, weshalb wir besonders viel Wert auf ein einzigartiges Setting legen: Wir verbinden – wie der Name verrät den Wine mit dem Sound. Deshalb gibt es neben den regionalen WINZERiNNEN, die ihre Weine ausschenken, auch immer unser eigenes DJ-Line up bzw. einen Live-Act. Bei unserem Main Event am 10. Juni 2017 in der CREAU bei den alten Stallungen der Trabrennbahn wird Der Nino aus Wien auftreten. Wichtig für uns ist, neuen Schwung in die österreichische Weinszene zu bringen und unsere Gäste für österreichischen Wein zu begeistern! Über 100 WINZERiNNEN-Partner sind – genauso wie wir – von der Idee überzeugt und auch das Feedback von den Gästen ist sehr positiv. Am wichtigsten ist für uns, unseren BESUCHERiNNEN die Möglichkeit zu eröffnen ungezwungen mit Wein und den WINZERiNNEN in Berührung zu kommen. Sound of Wine geht es locker, leger und lässig an. Unser stetiger Anspruch ist es, unsere Weinmesse für AUSSTELLERiNNEN und BESUCHERiNNEN weiterzuentwickeln und attraktiv zu halten. Wein ist ein Kulturgut, welches unserer Meinung nach jedem offenstehen sollte, auch wenn unsere BESUCHERiNNEN keine Branchenkenner oder Sommelière sind. Sound of Wine steht auch für ein kraftvolles und markantes Design. Gemeinsam mit Bernhard Kettner von BLK Designs kreieren wir für jedes Event mit viel Liebe ein individuelles Design. Für das Main-Event bei den alten Stallungen haben wir beispielsweise das Pferde-Sujet gewählt, weil es perfekt zur Location passt.“

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Stets entspannt und ungezwungen: Die Sound of Wine | Foto: Sound of Wine

Wie kamst Du zu Sound of Wine?
Thomas Jabornegg: „Meine Kollegen Konstantin Kerschbaum und Werner Novak haben Sound of Wine 2013 ins Leben gerufen. Seitdem habe ich die beiden immer tatkräftig unterstützt und bin 2017 selbst in das Kernteam eingetreten. Gerade arbeiten wir intensiv daran, Sound of Wine noch attraktiver für unsere Gäste zu gestalten und das Konzept weiter auszubauen.“

Woher kommt Deine Liebe zum Wein?
Thomas Jabornegg: „Ich war schon immer ein Weinliebhaber. Einer meiner ehemaligen Gymnasiallehrer hat dabei eine tragende Rolle eingenommen, weil er mir und meinen Freunden viel im Bereich Kulinarik, Wein und Spirituosen beigebracht hat. Hierfür sind wir ihm sehr dankbar, denn ohne einen erfahrenen Begleiter in solchen Belangen, hätten wir uns oft peinlich blamiert. Genau deshalb bin ich auch vom Konzept Sound of Wine so überzeugt: Bei unseren Weinmessen soll sich niemand bloßgestellt fühlen, wenn er Fragen zum Wein, der Herstellung oder Ähnlichem hat.“

Was zeichnet für Dich guten Wein aus?
Thomas Jabornegg: „Guter Wein soll mich nicht erdrücken, sondern sein Aroma langsam elegant entfalten. Abschließend höre ich auf meinen Bauch, der sagt mir dann schon, ob mir ein Wein wohl bekommt oder nicht.“

Welchen Stellenwert hat der österreichische Wein in der Branche?
Thomas Jabornegg: „Österreichischer Wein ist weltweit aufgrund seiner hohen Qualität beliebt und gefragt. Und weil in Österreich Qualität und Regionalität groß geschrieben werden, haben wir uns bei Sound of Wine auf heimischen Wein spezialisiert. Nicht zuletzt deshalb, weil wir hierzulande eine bunte Vielseitigkeit und einen tollen Sortenreichtum haben und weil Herr und Frau Österreicher den heimischen Wein lieben. Viele unserer Aussteller haben großartige Preise und Auszeichnungen in der Branche gewonnen.“

Was bedeutet für Dich Genuss?
Thomas Jabornegg: „Ich verbinde Genuss mit Positivem, mit Schönem, mit einem Lächeln und ja, mit einem oder zwei Gläsern guten Weines. Genuss bedeutet für mich auch ein Stück weit, sich für etwas Zeit zu nehmen, sich etwas bewusst zu machen, und Entspannung. Genauso, wie wir uns die Sound of WineMessen wünschen.“

Wie lange gibt es Sound of Wine schon?
Thomas Jabornegg: „Seit 2013 veranstalten wir ca. 4-6 Events pro Jahr und waren bisher vorwiegend in Ostösterreich, vor allem Wien, Graz, am Nassfeld in Kärnten sowie in Niederösterreich und Burgenland mit Sound of Wine on Tour vertreten.“

Inwieweit entwickelt sich Sound of Wine weiter?
Thomas Jabornegg: „Unsere weitere Veranstaltungsplanung im kommenden Jahr wird künftig auch Westösterreich miteinbeziehen. Insbesondere Linz, Salzburg und Vorarlberg. Was uns besonders wichtig ist, sind verlässliche Partner an Ort und Stelle. Ein attraktives Event bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung, damit es BESUCHERiNNEN und WINZERiNNEN gleichermaßen genießen können. Unser Fokus wird darin liegen, den BESUCHERiNNEN neben der Weinverkostung und dem DJ-Line up auch durch Auftritte von Künstlern ein ansprechendes Rahmenprogramm zu bieten.“

Wieviele Besucher kommen bzw. werden erwartet?
Thomas Jabornegg: „Je nach Veranstaltungsort haben wir unterschiedliche Besucherzahlen. Bedingt durch die dort zulässigen Höchstbesucherzahlen. Bei unserem Main Event heuer in der CREAU rechnen wir mit ca. 1500 BESUCHERiNNEN im Laufe des Tages, wobei bestimmt zum Live-Act von Der Nino aus Wien die meisten BESUCHERiNNEN zu erwarten sind.“

Gibt es bei Sound of Wine auch Raritäten zu entdecken?
Thomas Jabornegg: „Ja, natürlich. Wir legen großen Wert auf Diversität hinsichtlich der AUSSTELLERiNNEN und sind bemüht, unsere Events mit lokalen und regionalen Besonderheiten anzureichern. Diesmal freut es uns sehr mit VCD – Vienna Craft Distillery einen Wiener Spirits-Herstelle von vorzüglichen Spirituosen zu präsentieren. Oder Rebendesign, die kunstvolle Lampen aus alten Reben produzieren. Weiters versuchen wir, unsere BESUCHERiNNEN durch ein köstliches Kulinarik-Angebot junger und bereits bekannter Foodmaker, darunter Pastrami Baby, Jumi Käse, The Blonde Bird und das Schwarze Kameel, stets auch fürs leibliche Wohl zu sorgen.“

War zum Beispiel Kärntner Wein schon einmal ein Thema?
Thomas Jabornegg: „Zu unserem Bedauern noch nicht. Gerade als wir heuer am 18. März unser Season Opening mit Sound of Wine-Schneegestöber am Nassfeld hatten, war es sehr schade, keinen Kärntner Wein dabei zu haben. Wir legen unseren Veranstaltungen keine fixe Richtung, sei es Anbauregion oder Weinsorte, zugrunde, sondern leben eine Politik der offenen Türe. So kann es sein, dass wir viele Burgenländische WINZERiNNEN haben und nur zwei aus der Steiermark.“

Wie verkostet man Wein richtig? Worauf achtet man beim Geschmack?
Thomas Jabornegg: „Unserem Motto – Wein ist für alle da! – wohnt ja noch viel mehr Aussagekraft inne, als es vom ersten Hören oder Lesen anklingt. Am Sound of Wine ist es richtig, wenn es Dir schmeckt. Unabhängig von der Kost- oder Trinkmethode. Der Vorteil an unseren Weinverkostungen ist der direkte und ungezwungene Kontakt mit den WINZERiNNEN, der besonders durch das Ambiente beim Sound of Wine erleichtert wird. Einfach fragen: Am besten eben diejenigen, die den Wein herstellen. So erfährst Du, wie Du ihren Wein trinken kannst, damit sein voller Geschmack dich verzaubert.“

Worauf achtest Du beim Weinkauf?
Thomas Jabornegg: „Natürlich auf das Preis-Leistungsverhältnis. Nachhaltigkeit bei der Herstellung spielt auch eine wichtige Rolle. Am besten ist es, wenn ich einen Wein bereits kenne. Wenn ich weiß, ober mir schmeckt und mir auch wohl bekommt. Ich lasse mich aber auch gerne Überraschen und versuche etwas mir Unbekanntes. Ein hervorstechendes und schönes Etikett ist ebenfalls wichtig, weil selbstverständlich trinkt das Auge mit. Guter Wein darf und soll auch schön anzuschauen sein.“

Welche Tipps kannst Du zur Weinlagerung geben?
Thomas Jabornegg: „Am besten nach dem Kauf sofort kühlen, auf Trinktemperatur bringen und dann nicht lange fackeln. Allgemein empfiehlt es sich, einen Ort zur Weinlagerung auszusuchen, der keinen starken Temperaturschwankungen über den Lagerungszeitraum unterliegt. Beispielsweise ein Keller oder Kellerabteil.“

Zur Location: Warum Trabrennbahn Krieau?
Thomas Jabornegg: „Die ehemalige Trabrennbahn im 2. Wiener Bezirk wird mit einer Fläche von ca. 1 ha zur Zeit als Zwischennutzungsprojekt verwendet und zählt mittlerweile zu den Insider-Tipps für ein urbanes, junges Publikum. Heuer finden sich in jeder Pferdebox der alten Stallungen zwei Winzerstände. So können die Gäste während dem Wine-Tasting das Areal kennenlernen. In entspannter Atmosphäre werden mit einmaligem Eintritt über 200 Weine zur Verkostung angeboten mit über 40 Winzerständen.“

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Besondere Sound of Wine-Location: Trabrennbahn Krieau | Foto: Sound of Wine

Welchselt die Location?
Thomas Jabornegg: „Wir sind immer auf der Suche nach neuen, einzigartigen Locations für unsere Weinmesse und freuen uns, Neues zu wagen. Denn: Soweit wir wissen, gab es noch nie eine Weinverkostung in einer (ehemaligen) Pferdestallung.“

Die Sound of Wine Messe findet am Samstag, 10. Juni 2017, 14:00-22:00 Uhr in der CREAU (Meiereistraße Ecke Krieaupromenade, 1020 Wien, direkt neben U2 Stadion | Ausgang „Stadion“) statt. Es gibt u.a. Weine aus dem Burgenland, aus Niederösterreich und aus der Steiermark zu entdecken.

Sound of Wine Main Event '17 -Creau_Plakat

 

 

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