Florianitag – Das Fest der Feuerwehren

Bald ist es soweit. Am 2.5.2018 im ORF III – Hauptabend begleiten wir in unserer Dokumentation Florianitag – Das Fest der Feuerwehren das Florianifest von Pfongau in der salzburgischen Gemeinde Neumarkt am Wallersee. Ein geselliges und großes Fest, das nicht nur an den Heiligen Florian – den Schutzpatron der Feuerwehren – erinnert, sondern auch daran wie wichtig Gemeinschaft, Einsatz und Menschlichkeit sind.

Der Heilige Florian, ein antiker Beamter aus dem heutigen Österreich, gilt als Schutzpatron der Feuerwehren. Ihm zu Ehren finden zahlreiche Veranstaltungen der Florianijünger statt. Der Dokumentarfilm begleitet das heuer besonders aufwändig gestaltete Fest des Löschzugs Pfongau von der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt am Wallersee, die zu den größten Feuerwehren im Bundesland Salzburg gehört.

Gefeiert wird in Pfongau traditionellerweise am Weißen Sonntag, dem zweiten Sonntag nach Ostern. Die marschierenden Vereine wie Kameradschaftsbund oder der Schützenverein Neumarkt formieren sich mitsamt der Trachtenmusikkapelle Neumarkt am Wallersee zum Festzug und marschieren zur Pfongauer Filialkirche zum Heiligen Martin, auch ein Patron der Nächstenliebe. Dieses Jahr gibt es neben dem Florianifest noch einen zweiten zentralen Anlass zu begehen: Im Rahmen des festlichen Gottesdienstes wird auch die neurestaurierte Kirchenorgel geweiht. Die örtliche Feuerwehr unterstützte tatkräftig den Erhalt des alten und einzigartigen Instruments aus 1863. Denn „Feuerwehrler“ zu sein, heißt nicht nur im Brandfall zusammenzustehen.

Im Anschluss an den Gottesdienst marschiert die Feuerwehr mit allen übrigen gemeinsam zum geselligen Kirtag beim Löschzugsgebäude in Pfongau. Doch die Feuerwehrler und ihre Frauen sind schon bald wieder im Einsatz, um das Fest am Laufen zu halten. Und so zeigt sich, wie wichtig und geschätzt die Freiwillige Feuerwehr im Ort ist. Sie stärkt das Miteinander und die Zusammengehörigkeit.Von der Feuerwehrjugend bis hin zum altgedienten Mitglied. Zwar lässt sich ein Ernstfall nicht wirklich trainieren, aber beim Einblick in eine Brandübung erkennt man, worauf es beim Agieren wirklich ankommt:Auf die Präzision der einzelnen Handgriffe. Damit man dem Feuerwehrmotto gerecht werden kann: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

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